Potsdam Sanssouci

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Aktuelles

Park Sanssouci Eingang, (c) 2009 Robert Werner Glossary Link Sanssouci ist, mit seinem 290 Hektar großem Park und seinen vielen Schlössern unterschiedlicher Stilrichtungen, eine der schönsten Parklandschaften Deutschlands.

Viele Besucher kommen gerade deshalb nach Potsdam, um Glossary Link Sanssouci zu besuchen. Der Schlosspark von Glossary Link Sanssouci (frz. sans souci = ohne Sorge) ist eine Schöpfung der Bau- und Gartenkunst die sich nicht von heute auf morgen, sondern über viele Jahrhunderte entwicklelte. 1744 ließ Glossary Link Friedrich der Große das Schloss Glossary Link Sanssouci und der Anlage umgebenden östlichen Park errichten. Neben dem Park und Schloss Glossary Link Sanssouci gibt es unzählige weitere Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Neue Palais, die Orangerie oder das chinesische Teehaus.

 



Das Schmuckstück am Schloss Sanssouci ist bis zur 12. Schlössernacht fertig saniert

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Für manchen Neu-Potsdamer dürfte er eine Entdeckung sein: der Rossebrunnen unterhalb der Sommerresidenz Friedrichs des Großen an der Maulbeerallee. Fast fünf Jahre lang war das restaurierungsbedürftige neobarocke Schmuckstück unter Bauplanen versteckt. Jetzt wird abgerüstet. „Zur Potsdamer Schlössernacht am 21. August wird der Brunnen fertig saniert sein“, sagte Ulrich Henze, Sprecher der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), auf MAZ-Anfrage.

Das landläufig auch als Viehtränke bezeichnete Baudenkmal war das Spendenobjekt der zehnten Schlössernacht 2008. Rund 185 000 Euro aus Eintrittsgeldern kamen seiner Sanierung zugute, die um die 200 000 Euro kostet. Laut Henze werden derzeit letzte Mängel beseitigt und anschließend wird noch das Umfeld hergerichtet. Dann präsentiert sich der Zierbrunnen wieder in alter Schönheit auf der majestätischen Sichtachse zwischen Schloss Glossary Link Sanssouci und Ruinenberg.

Frost und Nässe hatten der auf einem Ziegelgewölbe ruhenden Konstruktion zugesetzt. In ihrem Inneren überwintern alle Jahre wieder geschützte Fledermausarten. Das Gewölbe wurde seit April dieses Jahres repariert, nachdem die Fledermäuse ihr Winterquartier verlassen hatten. Auch die Brunnenschalen wurden gerichtet. Das Wasser, das an einem Säulenbau von einer kleineren in eine größere Schale fällt, fließt allerdings noch nicht. Der Kopf eines bärtigen Mannes als Wasserspeier verschönt die eigentliche Viehtränke, die im 19. Jahrhunderts wohl tatsächlich als solche genutzt wurde. Als Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné das Gelände bis hinauf zum Ruinenberg zu einer Parklandschaft gestaltete, verband er das Schöne mit dem Nützlichen und legte auch Koppeln an, die als Viehweiden dienten. Der Rossebrunnen selbst wurde um 1852 nach einer Skizze des architekturbegeisterten Königs Glossary Link Friedrich Wilhelm IV. von den Baumeistern Ludwig Ferdinand Hesse und Friedrich August Stüler errichtet.

Seit Jahren ist das Sommernacht-Spektakel im Park von Glossary Link Sanssouci auch ein wirtschaftlicher Erfolg, fließt ein Teil der Einnahmen in Spendenobjekte. Mit dem Erwerb eines Tickets helfen Schlössernacht-Besucher in diesem Jahr bei der Restaurierung von Skulpturen im Sizilianischen Garten. Vier Balustradenplastiken und zwei Figurengruppen der Seelöwenfontäne sollen mit ihrem Geld instandgesetzt werden. Aus den Erlösen von 2009 können bis zu zehn Attika-Skulpturen des Neuen Palais, darunter Paris und die Musen, in ihrem Bestand gesichert werden. Weitere, bereits vollendete Spendenobjekte sind das Posttor an der Lindenavenue, das einst Teil des Eingangsportals des deutschen Pavillons zur Weltausstellung 1893 in Chicago war, die Pergola der Villa Liegnitz und Marmorsäulen im Parterre von Glossary Link Sanssouci.

Mit die Wiedererrichtung der Brücken über den Maschinenteich an den Römischen Bädern hatte 2004 die direkte finanzielle Unterstützung von Restaurierungsprojekten im Park Glossary Link Sanssouci begonnen. (Von Carola Hein, http://www.maerkischeallgemeine.de)
 

Last Updated on Saturday, 10 July 2010 10:13
 

„Mühle von Sanssouci“ saniert / Wer will, kann sich noch heute sein eigenes Mehl mahlen lassen

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POTSDAM / Glossary Link SANSSOUCI - Frederic Schüler kennt den Ursprung der eigenen Faszination nicht genau. „Das ist eine Krankheit, die von irgendwo her kommt“, sagt der 31-jährige Müller mit dem Lausbubencharme. Keiner seiner Ahnen übte den Beruf aus, eine Verbindung zum Ländlichen hat der in Babelsberg Aufgewachsene auch nicht. Und doch bestand für Schüler nie ein anderer Berufswunsch als der des Müllers. Seit einigen Jahren arbeitet er in der durch die Legende bekannten Mühle von Glossary Link Sanssouci: „Das ist wie ein Sechser im Lotto. Mit Zusatzzahl.“ Nach einer umfangreichen Sanierung „seiner“ Mühle kann Schüler seit gestern wieder an die Arbeit gehen.

Eine Viertelmillion Euro hat die Stiftung „Preußische Schlösser und Gärten“ in den Wiederaufbau investiert. „Es war höchste Zeit – die Fäulnis saß in vielen Holzteilen“, erläuterte Museumsleiter Torsten Rüdinger. Die Tragfähigkeit der Galerie war in Mitleidenschaft gezogen, sie musste für Besucher gesperrt werden. Dazu kamen Schäden am Krühwerk, mit dem die Flügel der Mühle in den Wind gedreht werden. An den Dachschindeln hatte sich ein frecher Specht zu schaffen gemacht, so dass auch hier Ersatz vonnöten war.

Dabei wurde erst Anfang der 90er Jahre zur 1000-Jahr-Feier der Stadt die letzte Sanierung abgeschlossen. Neue Techniken sollen nun Versäumnisse aus der Vergangenheit vergessen machen. „Wasser ist das limitierende Element für das Material Eiche“, sagt Objektplaner Ingo Dräger. „Wenn Feuchtigkeit in die Risse und Spalten des Holzes dringt, wird es schwierig.“ Deswegen bedecken nun Edelstahl-Bleche die empfindlichen Flächen, selbst wenn das in der ursprünglichen Bauweise nicht vorgesehen war. Der Denkmalschutz hatte keine Bedenken, da sie kaum auffallen.

Ohnehin ist die heutige Mühle ein Nachbau: Nachdem ihre Vorgängerin ab 1787 erbaut worden war, brannte sie im April 1945 bei Kampfhandlungen nieder – von einem sowjetischen Panzer, der von einer Panzerfaust getroffen worden war, sprangen die Flammen über. Für die neuen Balken und Hölzer ist übrigens wiederum Eiche verwendet worden, bis auf zwei Ausnahmen. „Als wir zwei lange und dünne Balken wollten, haben uns die Förster erstmal ausgelacht“, berichtet Dräger. „Eichen wachsen ja eher kurz und dick.“ Also wurden Douglasien verwendet. Obwohl nicht ganz so haltbar wie Eichen, ist Dräger dennoch guter Hoffnung, dass die Mühle nun „wenigstens ein, zwei Generationen“ ohne Sanierung übersteht.

Müller Schüler kann jetzt wieder damit beginnen, für den Mühlenshop und Privatleute Mehl, Gries und Kleie zu mahlen. „Es hat auch damit zu tun, dass man ohne das Zeug aus der Steckdose auskommt“, fällt ihm doch noch etwas zur Faszination ein. „Ich darf das sagen, denn ich habe zuerst Elektriker gelernt“, sagt er lachend. (Von Sebastian Scholze, MAZ)

 

Friedenskirche

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Im Marlygarten gleich am Grünen Gitter liegt im Park Glossary Link Sanssouci die Friedenskirche. Sie wurde auf Wunsch und unter naher Beteiligung des künstlerisch begabten preußischen Königs Glossary Link Friedrich Wilhelm IV. nach Plänen des Hofarchitekten Glossary Link Ludwig Persius erbaut. Dabei ist die Friedenskirche Ausdruck der tiefen Religiosität Glossary Link Friedrich Wilhelm IV. 

Folgende Mitglieder der deutschen Kaiserfamilie wurden in der Friedenskirche (Mausoleum und Gruft) bestattet:

  • Friedrich Wilhelm I., König in Preußen (* 14. August 1688; † 31. Mai 1740)
  • Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (* 15. Oktober 1795; † 2. Januar 1861)
  • Elisabeth Ludovika von Bayern (* 13. November 1801; † 14. Dezember 1873), Königin von Preußen, Gemahlin von König Glossary Link Friedrich Wilhelm IV.
  • Friedrich III., deutscher Kaiser (* 18. Oktober 1831; † 15. Juni 1888)
  • Victoria von Großbritannien und Irland (* 21. November 1840; † 5. August 1901), deutsche Kaiserin, Gemahlin von Kaiser Friedrich III.
  • Prinz Sigismund (* 15. September 1864; † 19. Juni 1866), Sohn von Kaiser Friedrich III.
  • Prinz Waldemar (* 10. Februar 1868; † 27. März 1879), Sohn von Kaiser Friedrich III.
 

UNESCO-Tag am 6. Juni 2010 in der Landeshauptstadt Potsdam

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Am 6. Juni 2010 feiert die brandenburgische Landeshauptstadt auf dem Pfingstberg unter dem bundesweiten Motto „Welterbe-SPIELend erleben" ihren UNESCO-Welterbetag. Ein abwechslungsreiches Programm auf der Wasserbühne des Belvedere und rund um den Pomonatempel soll zahlreiche Gäste anziehen. Das Potsdamer Ensemble „Blechzeit" lädt zu Musik von Charpentier bis Sinatra ein, für Freunde der klassischen Musik präsentieren Schüler der Musikschule Potsdam „Johann Sebastian Bach" zauberhafte Klänge und die Schule der Künste „inteGrazia" führt Tänze aus aller Welt auf. Aus Locarno hat sich das Teatro Paravento angesagt. Die Schweizer Künstler präsentieren „Die schönsten und bekanntesten Szenen der Commedia dell´Arte".

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