Die Gemäldegalerie Friedrichs II., die er 1755 bis 1763 erbaute und die einst über rund 180 Bilder verfügte, bevor sie durch die Kriegswirren zwei Drittel ihres Bestandes verlor, hat auf einen Schlag zehn Prozent der Fehlstellen füllen können. Neun von 99 vermissten Bildern sind durch einen glücklichen Zufall zurückgekommen, dazu ein Bild des Hofmalers Antoine Pesne, das ursprünglich im Neuen Palais hing.
Die Bilder, Meisterwerke von Antoine Pesne, Jean Raoux, Hendrik van Limborch, Cornelis van Haarlem, Nicolas Vleughels und aus der Werkstatt von Peter Paul Rubens, seien nahezu unversehrt. Vor dem Verschwinden lagerten sie im Schloss Rheinsberg, wohin große Teile der Sammlungen aus den ehemaligen Königsschlössern in Berlin, Potsdam und Königsberg im Krieg ausgelagert waren.
2012, zu Friedrichs 300. Geburtstag, sollen die zehn Gemälde restauriert an alter Stelle präsentiert werden. Ab heute sind sie den Sommer über zunächst provisorisch in einer Sonderschau in der Bildergalerie zu sehen.
Bildergalerie Schloss
Sanssouci, Potsdam, Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.









